liebe freundinnen und freunde der akustischen kunst,
heute war der tag der auswertung wesentlicher erkenntnisse, die von der musikmesse frankfurt 2011 angestoßen wurde.
zunächst einige wenige mundstücke und blätter, wurden aus der übersichtlichen menge der einzelnen höchstwertigen mitbringsel schnell berge aus gear, also austattungselementen, die irgendwie zum saxophonspielen gehören.
zumindest wenn man den vorstellungen der hersteller folgt…
in der tat entwickelte sich beim testspiel eine bunte eigendynamik mit einer vielzahl von kombinationsmöglichkeiten des gears, also mithin eine atemberaubende vielfalt der klänge, die jedes saxophonistische herz höher schlagen läßt.
alte, neue , teure, billige, durchsichtige, hölzerne, metallische, eckige und runde wirkende, bunte und sonstwasssige mundstücke wurden mit blättern aus verschiedenen platiksorten, holz, hybridmaterial, kaputten blättern, verschieden geschnitzen blättern sowie jeder art von blattklemmen kombiniert: feste, weiche, metallische, schöne und häßliche, eigenbauten, teure und billige, elgante und klobige, in mehrfachen verdrehungen anbringbare, schlingenförmige, pressenförmige, sogar latex- glibberige, überhaupt alle verfügbaren schellen wurden probiert.
das dauerte stunden.
die geniale vielfalt der möglichkeiten machte einfach nur freude. gute instrumente, ein antikes pierret von 1926 und ein borgani von 2010 ließen mit einigen weiteren s- bögen immer sehr gute ergebnisse hören…
… aber wann will was gehört werden, und von wem ?
oh weh.
mit akustischen grüßen
m.e.z.




