liebe freundinnen und freunde der akustischen kunst,
es raschelt mal wieder im blätterwald: bei einer zubehörvorstellung im renommierten holzblasinstrumentenstudio in pinneberg wurden die neuen überarbeiteten forestone jazz cut reeds vorgestellt.
lars heuseler persönlich stand vielen höchst interesierten saxophonisten rede und antwort !
erste prototypen hatten wir schon einmal an den diversen mundstücken, und sie hinterließen einen sehr guten eindruck. dieser wurde jetzt durch einige neuerungen übertroffen, die besonders die liebhaber eines knackigen jazzigen tones freuend wird.
wie schon im vorserienmodell fallen die fertigen tokyo cuts (unfiled cut), so der jetzige name, etwas leichter aus als der klassische forestone schnitt (oder guß). dies bereinigt die irritationen durch die zahlenbenennung, denn die stärkeangaben liegen jetzt besser und einheitlicher im bereich vieler anderer hersteller.
ein F TC 4 geht sehr gut als 3h oder med anderer marken durch, und verhält sich auf verschiedenen mundstücken ausgesprochen homogen. im klangbild haben wir jetzt neben der gewohnten riesigen dynamik einen zusätzlichen punch, eine art cry, der sehr ansprechend wirkt und die blätter ausgesprochen emotional spielbar macht. generell richten sich die stärken an spielerinnen und spieler mit eher offenen mundstücken, wie sie im jazz/pop-bereich längst üblich sind.
besonders interesant ist, daß die palette der obertonübungen mit den neuen blättern noch einfacher realisierbar ist und schneller sehr gute erfolge bringt: auch im bereich der ausbildung und schule sind diese blätter also jetzt ein heißer kandidat.
und bitte, wer wegen der blattzerstörungsverschwörung einiger schülerinnen und schüler am preis krittelt, möge bedenken, daß auch so mal eine ganze schachtel blätter oder alle reserveblätter “vergessen” werden…
die neuen blätter könnten also bald die palette erweitern, und sie pieksen garantiert nicht so wie die klassische heimische tannennadel …
m.e.z.



