ÜBER DIE KUNST DES SCHÖNEREN VIBRIERENS

liebe freundinnen und freunde der akustischen kunst,

legenden ranken sich ums schöne oder gar korräckte vibrato oder tremolo beim saxophon. man soll dies und jenes machen, es geht nur so und so, oder es soll wie cello sein, weil irgendein komponist das mal angeblich geschrieben hat vor über hundert jahren…

alles quark.

schön wirds, wenn ein sehr maßvolles schwingen des tones um einen genauen kern erreicht wird, was nicht eckig klingt oder riesige zacken im ton macht.

schwingt der ton unter der richtigen tonhöhe klingt es furchtbar,  nagelt es mit unterkieferbewegungen die musik ans notenblatt zurück klingts grauenhaft.

sidney bechet schwirrt zwar mächtig, hat aber immer noblesse und tanzen im ton, und nicht einen auf säge gestellten oszillographen.

also: üben.  sonst klingts einfach zu übel.

m.e.z.

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