ES IST DOCH ETWAS PERSÖNLICHES #update#

liebe freund_innen der künste,

in einem berühmten film, in dem das st. valentinstag massaker dargestellt wird, fragen in der fiktiven spielhandlung die mordschützen die opfer direkt vor der erschießung mit maschinenpistolen:

wollt ihr euch umdrehen ? es ist nichts persönliches.

nun soll mensch ja nicht immer so willkürlich alles miteinander vergleichen. es gibt nämlich besonderheiten, teils einzigartigkeiten.

dazu gehört das massaker von babi jar/babyn yar bei kiew. ab heute vor 75 jahren. ab heute bedeutet: es dauerte nur ca. 2 tage, um über 33.000 menschen aus kiew und umgebung, fast alle jüdisch, zu töten. in den weiteren kriegsjahren wurden vermutlich 100.000 menschen in dieser schlucht ermordet.

es war der erste tag des jahres 5702 nach dem jüdischen kalender. der neujahrstag…

das duo kzrme hat den an sich wunderschönen klang der instrumente verhüllt. so könnte mensch das alles vielleicht aushalten. vielleicht, beim dran denken.

die opfer am beginn des industrialisierten massenmordes sollen nicht vergessen sein. es wird nichts systemisches katastrophales prophezeit, es wird mit den mitteln der musik nach 75 jahren lediglich erinnert, an alle diese menschen, die in der schlucht starben.

und ja, in diesen tagen kurz vor rosh hashanah 5777: es ist etwas persönliches.

m.e.z.

bj03

 

 

 

 

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